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Trophäen, Medaillen und Pokale in der Schweiz

Diese Informationsseite richtet sich an Leserinnen und Leser in der Schweiz, insbesondere in Zürich, Genf, Bern und weiteren größeren Städten.

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Geschichte der Trophäen

Der Ursprung von Trophäen reicht bis in die griechische Antike zurück. Das Tropaion war ein Siegeszeichen, das am Ort der Flucht des Gegners errichtet wurde und häufig aus erbeuteten Waffen bestand. Es trug eine starke symbolische und religiöse Bedeutung. In der römischen Zeit wandelte sich diese Tradition: Trophäen wurden zu dauerhafteren Ehrenobjekten und Teil öffentlicher Zeremonien und Machtinszenierungen. Mit der Zeit entfernte sich der Begriff vom militärischen Kontext und fand seinen Platz in Spielen, Wettbewerben und sportlichen Veranstaltungen. Mit dem Aufkommen des modernen Sports im 19. Jahrhundert und den modernen Olympischen Spielen wurden Pokale und Medaillen zu bleibenden Zeichen von Leistung und Anerkennung. Heute verbinden Trophäen historisches Erbe, Gestaltung und zeitgemäße Fertigungstechniken.

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Historische Illustration: antike Objekte als frühe Trophäensymbole
Historische Illustration: antike Objekte als frühe Trophäensymbole

Herstellungsarten

Metallpokale – Prägen & Beschichten

Metallpokale entstehen häufig durch Tiefziehen oder Prägen aus Metallblechen und werden anschließend montiert (Henkel, Fuß) und veredelt (Politur, Lack, Beschichtung). Gold-, Silber- oder Nickel-Finishes verbessern Optik und Oberflächenschutz.

Werkstatt: Herstellung eines Metallpokals durch Umformen
Werkstatt: Herstellung eines Metallpokals durch Umformen

Spritzguss (PVC) – Formteile

Beim Spritzguss (PVC oder Kunstharze) werden Granulate erhitzt und unter Druck in ein Werkzeug eingespritzt. So lassen sich leichte, kostengünstige Formen in Serie fertigen, die oft lackiert oder metallisiert werden.

Spritzgussmaschine: Kunststoffteile für Trophäen
Spritzgussmaschine: Kunststoffteile für Trophäen

Sockel aus schwarzem oder weißem Marmor

Sockel aus schwarzem oder weißem Marmor werden zugeschnitten, plan geschliffen und poliert. Danach folgen Bohrungen für die Befestigung und das Namensschild. Marmor sorgt für Gewicht, Stabilität und einen klassischen Look.

Steinwerkstatt: Polieren eines Marmorsockels
Steinwerkstatt: Polieren eines Marmorsockels

Glas- und Kristalltrophäen

Glas und Kristall werden geschnitten, facettiert und poliert, um klare Kanten und hohe Transparenz zu erzielen. Kristall wirkt durch höhere Dichte besonders brillant und wird daher oft für Premium-Awards genutzt.

Polierte Glas- oder Kristalltrophäe in Premium-Optik
Polierte Glas- oder Kristalltrophäe in Premium-Optik

Acryl-Trophäen

Acryl wird per Laser geschnitten oder CNC-bearbeitet. Es ist leicht, robust und kann transparent, eingefärbt oder bedruckt werden. Moderne Konturen und mehrlagige Designs sind damit gut umsetzbar.

Laserzuschnitt einer Acryl-Trophäe
Laserzuschnitt einer Acryl-Trophäe

Personalisierungsverfahren

Lasergravur (Glas, Kristall, Acryl)

Die Lasergravur markiert das Material mit einem sehr präzisen Laserstrahl. Auf Glas, Kristall oder Acryl entsteht ein sauberer Kontrast (kontrolliertes Mattieren), ganz ohne Tinte. Namen, Daten und Logos lassen sich detailreich umsetzen, bei hoher Wiederholgenauigkeit. Das Ergebnis ist langlebig, bleibt bei häufiger Handhabung gut lesbar und eignet sich deshalb besonders für Gedenk- und Institutionstrophäen.

Lasergravur auf transparenter Oberfläche
Lasergravur auf transparenter Oberfläche

Sublimation (Plakette/Einsatz)

Sublimation ist ein Thermotransferverfahren, das vor allem für beschichtete Plaketten und Einsätze genutzt wird. Die erhitzte Farbe geht in den gasförmigen Zustand über und verbindet sich mit der Beschichtung, wodurch farbige Motive, Verläufe oder Fotos möglich werden. Diese Technik überzeugt durch ihren Farbreichtum und eine solide Beständigkeit im Alltag – ideal, wenn ein mehrfarbiges Motiv auf einer vorbereiteten Oberfläche gewünscht ist.

Thermotransfer (Sublimation) auf Plakette
Thermotransfer (Sublimation) auf Plakette

UV-Flachbettdruck

Beim UV-Flachbettdruck wird die Tinte direkt auf das Werkstück gedruckt und anschließend sofort per UV-Licht ausgehärtet. So können farbige Logos und komplexe Motive auf starre Materialien wie Acryl, Metall und – je nach Vorbereitung – auch Glas übertragen werden. Vorteilhaft sind die hohe Detailtreue, die Gestaltungsfreiheit und eine gute Haltbarkeit. Für ein sauberes Ergebnis werden Haftung und Oberflächenvorbereitung materialgerecht abgestimmt.

UV-Flachbettdruck auf starrem Material
UV-Flachbettdruck auf starrem Material

Fräsgravur (mechanisch)

Beim Fräsgravieren wird Material mechanisch mit einem rotierenden Werkzeug abgetragen. Auf Metall oder harten Kunststoffen entstehen dauerhafte, vertiefte Schriftzüge im klassischen Look. Je nach Wunsch kann die Gravur farblich ausgelegt oder bewusst schlicht belassen werden. Das Verfahren ist robust und wird häufig für Namensschilder, traditionelle Pokale und langlebige Beschriftungen eingesetzt.

CNC-Fräsgravur auf Metallplatte
CNC-Fräsgravur auf Metallplatte

Trophäen nach Stadt (Schweiz)

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Quellen und Referenzen


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